Antje Catrin Loose

Wasserspiele in der Therapie

Förderungskonzepte im und mit Wasser für Säuglinge, Kinder und Erwachsene

1. Auflage 2009

„Wasser hat keine Balken“ – diese Erkenntnis ist banal, doch im Wasser kann ein körperlich behinderter Mensch vielleicht zum ersten Mal eine Form der Fortbewegung erfahren, die ihm normalerweise nicht möglich ist. Ohne Gravitation können Bewegungen angebahnt werden, die außerhalb des Wassers zunächst unmöglich sind. Die besondere Situation im Wasser ermöglicht neue vestibuläre Erfahrungen und spezielle taktil-kinästhetische Stimulationen. Im Wasser lassen sich nicht nur zahllose Sinneseindrücke erleben, auch Atmung, Mundmotorik und Sprachentwicklung können positiv beeinflusst werden. Spielerische Aspekte der Therapie im Wasser sorgen für die nötige Motivation, und nicht zuletzt die Erlebnisse in der Gruppe unterstützen die Entwicklung der psycho-sozialen Fähigkeiten.

Das große Spektrum der Fördermöglichkeiten für Säuglinge, Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene aufzuzeigen, ist das Anliegen dieses Buches. Im Vordergrund steht eine Fülle von Spiel- und Förderideen mit und ohne Materialeinsatz für die Einzel- und Gruppenarbeit im Wasser.

Diverse gesundheitspolitische Reformbestrebungen verlangen heute auch von den Physiotherapeuten eine umfassende Dokumentation von Befunderhebung, Diagnose, Behandlung und Therapieerfolg. Andererseits macht es der Paradigmenwechsel im gesamten therapeutischen Umfeld hin zur Betrachtung des Individuums als Teil eines komplexen Beziehungssystems notwendig, gerade bei der Diagnosestellung in der Pädiatrie eine Vielzahl von Wechselwirkungen zwischen dem Patienten und seiner Umwelt in Betracht zu ziehen.

Die auf der CD-ROM bereitgestellten Befundbögen wurden aus der Praxis und für die Praxis und unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt. Das Begleitbuch zur CD-ROM liefert den theoretischen Hintergrund des neuen Diagnostik-Systems, erläutert sämtliche Befundbögen und demonstriert den erfolgreichen Einsatz in der Praxis anhand zahlreicher Fallbeispiele.

Das differentialdiagnostische Vorgehen, der Nachweis des Therapieerfolgs sowie das Verfassen von entsprechenden Berichten und Dokumentationen wird mit Hilfe dieses Systems strukturierter und leichter durchführbar, so dass dem Therapeuten mehr Zeit und Energie für eine zielgerichtete effektive Therapie bleibt.

Zielgruppen: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychomotorik-Therapeuten, Ärzte.

133 Seiten mit 49 Abbildungen
ISBN 978-3-7905-0982-3

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